MET - Honigwein

Geschichte des Honigweines

Die Geschichte des Honigweines ist eng mit der Geschichte des Honigs, die bis in die Steinzeit reicht, verbunden. Höhlenzeichnungen wie jene in der Cueva de la Ara`na bei Valencia in Spanien, welche auf 16 000 Jahre geschätzt wird, geben darüber lebhaften Aufschluss.

Bei welchen Kulturvölkern auch immer, Honig stellte immer etwas Kostbares dar und mit ihm auch der Met. Es kann auch bloß Zufall gewesen sein, dass Honig mit Wasser verdünnt wurde, zu gären begann und ein berauschendes Getränk ergab.

Met ist besonders  mit dem Römer- und Germanentum verbunden worden, sein Image als Kraft-, Mut- und Gesundheitsgetränk hat er auch bis heute nicht verloren. Dieser Ruf ist der Kombination Alkohol mit Einfachzucker (Fructose und Glucose aus dem Honig) zu verdanken. Der Alkohol enthemmt, der Zucker gibt diie nötige Kraft.

Eines der ältesten überlieferten Metrezepte befindet sich in der Universitätsbibliothek München und wurde 1350 in Würzburg verfasst.

 

Was ist MET und woraus besteht dieses Getränk

Der klassische Honigwein (MET classic) wird durch seine zarte Honignote geprägt. Der Restzuckergehalt liegt meist zwischen 80 und 140 g pro Liter. Lediglich Wasser und Honig werden zur Herstellung verwendet. Er ähnelt den lieblichen und süßen Traubenweinen mit seiner feinen Honig- und Rosinennote.

So vielfältig Honig sein kann - so vielfältig spiegelt sich dies im Geschmacksbild von Met wider.

Grundsätzlich ist jede Honigsorte geeignet - wie überall im Leben ist es letztendlich eine Frage des Geschmack.

Mithilfe von Reinzuchthefe wird der Metansatz aus Honig und Wasser (und Fruchtsaft) vergoren. Je höher der Alkoholgehalt, desto haltbarer ist das Produkt. 

Weder der Honig noch das Wasser bringt einen ansprechenden Säurekörper mit. Honigweine ohne Säureaufbesserung wirken sensorisch fad, matt und ohne Leben.

Abgesehen von sensorischen Auswirkungen ist eine Säureaufbesserung auch aus Gründen der mikrobiologischen Haltbarkeit vor Gärbeginn notwendig.